Einmal durch die Provence

28.06.2016

Marseille

Tag 1: Wir wollen das Meer sehen. Unser erstes Ziel: Marseille. Die größte französische Hafenstadt mit dem „Vieux Port“ – dem alten Hafen erschlägt einen zunächst, besonders dann, wenn man mit dem PKW „einreist“.

Orientierungslosigkeit macht sich breit, bis wir eine Tourist-Info finden, die Routenpläne in deutsch bereit hält. Wir entscheiden uns für einen Rundgang um den Vieux Port um dann zur „Notre-Dame de la Garde“ hoch zu fahren.

Das Wahrzeichen von Marseille bietet von seinem 147 m hohen Felsen aus einen wunderbaren Rundumblick über die Stadt – militärisch bewacht!

 


 

30.06.2017

Arles und die Camargue

Will man in die Camargue, sollte man sich Arles nicht entgehen lassen. Aus zwei Gründen: Zum einen ist die Stadt mit seinen beiden römischen Amphitheatern sehenswert, zum anderen bietet die Tourist-Info Pläne mit Routen durch die Camargue. Teils mit dem Auto, teils mit dem Rad oder zu Fuß kann man so die schönsten stellen des Naturreservates entdecken…

 


 

01.07.2017

Die Quelle der Sorge

Wir machen uns auf den Weg, den nördlichen Teil der Provence zu entdecken. Das Département Vaucluse bietet dazu gleich mehrere sehenswerte Ausflugsziele. Unsere Rundfahrt beginnt in X, wo wir mit einem typischen provencalischen Markt überrascht werden. Zu Mittag speisen wir direkt am Fluss Sorgue, bevor es zur Quelle der selben geht.

Oberhalb des kleinen Örtchens Fontaine-de-Vaucluse entspringt die Sorgue in einem „Felsloch“. Nur wenig Wasser war in der Felswand zu finden, was aber im Frühjahr ganz anders aussieht: Dann sprudelt der Sorgue mit jährlich über 700.000.000 Kubikmetern Wasser aus dem unterirdischen Fluss…

Anschließend ging es nach Gordes. Einem der wohl schönsten Orte der Provence mit unglaublichem Panorama. Unterhalb des Ortes findet man alte Steinbehausungen im Village des Bories. Diese einfachen, ohne Mörtel errichteten Hütten wurden von den Bauern der Provence genutzt. Borie heißt übersetzt etwa „Bruchbude“

 


 

02.07.2017

Durch die Schlucht des Verdon

Ein Highlight ist die Fahrt durch die Schlucht des Verdon. Beginnend auf einem See unterhalb von Quinson beginnt man die Fahrt mit dem Eletroboot, Tretboot oder Kanu durch eine Brücke in die enge Schlucht. Traumhaftes, grünblaues Wasser lädt zum schwimmen ein. Die Wassertemperatur des Bergflusses ist zu dieser Zeit ok, vor allem bei fast 40 Grad Lufttemperatur.

Ein unvergessliches Erlebnis!

 


 

03.07.2017

Saintes-Maries-de-la-Mer und die Vögel der Camargue

Saintes-Maries-de-la-Mer. Meine (Andreas) Kindheitserinnerung: mit meinem Vater auf dem Dach der Kirche. Nun sollte meine Erinnerung durch ein 100% von Touristen beherrschter Ort getrübt werden.

Schön ist es immer noch. Aber nicht mehr ursprünglich. Damit muss man wohl Leben. Deutlich urspünglicher war es dann in dem etwa 10 km oberhalb gelegenen Vogelpark der Camargue. Bei unerträglicher Mittagshitze verirrten sich hier nur wenige Touristen, und so konnten wir zahlreiche Vögel und natürlich auch Flamingos aus der Nähe betrachten.

 


 

04.07.2017

Lavendel. Ohne Ende.

Das Plateau de Valensole hat etwa eine Fläche von 800 km² und erstreckt sich im französischen Département Alpes-de-Haute-Provence zwischen dem Verdon und dem Lac de Sainte-Croix im Süden, dem Tal der Durance im Westen und dem Tal der Bléone im Norden.

Will man Lavendelfelder sehen, ist man hier im Juni/Juli genau richtig

 


 

05.07.2016

Über Les Baux-de-Provence nach Tarascon

Les Baux-de-Provencegilt mit seiner Burgruine als eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Auf Google-Maps kaum zu sehen, finden dennoch tausende Touristen täglich den Weg in den kleinen Ort mit seinen 420 Einwohnern. Kaum ein Foto ohne Autoschlange ist möglich, so dass wir unseren PKW nicht verlassen haben.

Unsere letzte Rundfahrt endet in Tarascon mit seiner gewaltigen Burg an der Rhone.